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Silberpreis-Crash 2026: Warum die physische Knappheit jetzt eine Zeitbombe ist

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Nils Gregersen
14. Februar 2026
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Während die Finanzwelt noch versucht, den massiven Silber Kurssturz vom 30. Januar zu verdauen, braut sich hinter den Kulissen etwas weitaus Gefährlicheres zusammen. Der "Papier-Crash" hat eine Dynamik ausgelöst, die den physischen Silbermarkt in eine beispiellose Enge treibt.

Es gibt beim physischen Silber derzeit zwei Ebenen: Das Privatanleger-System mit Münzen und kleinen Barren mit höheren Aufschlägen, sowie das institutionelle System für Großabnehmer (Bestellungen ab 20 Mio. USD). Wenn die Aufschläge (Prämien) für die Institutionen stark steigen, dann brennt die Hütte – und genau das beobachten wir jetzt.

Bestands-Check: Die großen Börsen bluten aus

Um die Ernsthaftigkeit der Lage zu verstehen, muss man sich die Silber Lagerbestände der drei wichtigsten Handelsplätze ansehen:

  • Shanghai Gold Exchange (SGE): Ein Schock für Analysten. Die Bestände fielen von 5.280 Tonnen im Jahr 2020 auf nur noch 450 Tonnen (Stand 10. Februar 2026). Der Rückgang von über 90 % wird primär durch den enormen Bedarf der chinesischen Solarindustrie und Exporte nach London im Jahr 2025 getrieben. China hat daraufhin Anfang 2026 Exportbeschränkungen für Silber eingeführt, was das globale Angebot weiter verknappt.
  • LBMA (London): Zwar werden hier 27.729 Tonnen gemeldet, doch das ist Augenwischerei. Rund zwei Drittel davon sind fest zugewiesen (allocated) und stehen dem Markt nicht zur Verfügung. Der frei verfügbare "Free Float", der das tägliche Handelsvolumen von hunderten Millionen Unzen decken muss, ist kritisch niedrig, , was die hohen Leasingraten für Silber (zeitweise bis zu 8 %) erklärt. Große Mengen (ca. 60–70 %) gehören ETFs (wie dem iShares Silver Trust) oder privaten Großinvestoren und diese Barren liegen zwar im Tresor, stehen aber für den täglichen Handel nicht zur Verfügung. 
  • COMEX (USA): Die Bestände sind seit Oktober 2025 um 27 % gesunken. Die Hürden (hohe Gebühren und bürokratische Prozesse) für echte physische Auslieferungen wurden and der COMEX deutlich erhöht, um einen "Run" auf die Tresore zu verhindern. Die Bestände in der Kategorie "Registered" (Silber, das für die Auslieferung von Futures-Kontrakten bereitsteht) sind massiv unter Druck. Allein in der Woche bis zum 11. Februar 2026 fiel dieser Bestand unter die psychologisch wichtige Marke von 100 Millionen Unzen (ca. 3.110 Tonnen).

Der "Papier-Spot-Crash" und seine Folgen

Trotz der extremen Knappheit drückten gehebelte Leerverkäufe den Preis am 30. Januar um bis zu 40 % nach unten. Doch dieser künstliche Preisdruck wirkt wie ein Brandbeschleuniger für die physische Nachfrage. Investoren flüchten aus Papierversprechen in echtes Metall. Besonders in Indien, China und Dubai fließt das Silber zu deutlich höheren Preisen ab, als der "offizielle" Spotpreis suggeriert.

Die Rolle Chinas und das Neujahrsfest

Ein oft unterschätzter Faktor: Rund 60 % der weltweiten Silber-Raffineriekapazitäten liegen in China. Durch das bevorstehende chinesische Neujahrsfest wird die Produktion für etwa zwei Wochen pausieren. In einem Markt, der ohnehin kein physisches Material mehr hat, könnte dies der letzte Tropfen sein, der das Fass zum Überlaufen bringt. Zusätzlich wird während Chinese New Year auch sehr wenig gehandelt in China und weiteren asiatischen Ländern wie Singapur, was zeitweise zu einem niedrigeren Silberpreis und damit zu einem noch stärkeren Abverkauf führen könnte.

Ausblick: Wo steht der Silberpreis?

Die mathematische Realität ist einfach: Wenn der Spotpreis nicht deutlich steigt, um Angebot und Nachfrage auszugleichen, wird das System der Papier-Märkte (LBMA/COMEX) früher oder später mit einem Lieferausfall (Default) konfrontiert. Wir erwarten:

  • Kurzfristig extreme Volatilität durch den Kampf zwischen Papier-Shortsellern und physischen Käufern.
  • Mittelfristig deutlich höhere Preise, da die Bestände in London und Shanghai nicht mehr ausreichen, um das Defizit von jährlich 200 Millionen Unzen zu decken.

Fazit: Sichern Sie sich physische Werte

Die Ereignisse zeigen deutlich, dass ein niedriger Preis auf dem Papier nicht bedeutet, dass das Metall auch physisch günstig oder verfügbar ist. Wer sich auf Zertifikate verlässt, steht im Ernstfall vor verschlossenen Tresoren.

Edelmetalle wie Gold und Silber sind die ultimative Versicherung gegen Marktmanipulationen und Währungskrisen. Mit der Spargold App kaufen Sie kein Papier, sondern 100 % physisches Eigentum. Während die großen Börsen um ihre letzten Unzen kämpfen, haben wir für unsere Kunden bereits Vorsorge getroffen und sichern kontinuierlich Nachschub an LBMA-zertifizierten Barren. 

Bleiben Sie weitsichtig,

Ihr Nils Gregersen

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